Weißtanne
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NOM. LAT. FAMILIE GEBRAUCH BES. STOFFE
WIRKUNG BEIM RÄUCHERN |
Abies alba
Pinaceae
Tee, Tinktur, Essenz, Ölauszug, Räucherung
Ätherische Öle, Flavonoide, Gerbstoffe, Harze, Tannine, Vitamin C.
Das Verräuchern der Tanne (Nadeln, Holz und Zapfen) wirkt stark reinigend und löst innere Unruhe. Sie hilft uns beim Loslassen des Alltagsstresses, vertreibt negative Energien, fördert die Konzentration und schenkt uns innere Klarheit und Schutz. Sie erdet den Geist und spendet neue Kraft. |
Altes Wissen
Für die Germanen und Kelten war die immergrüne Tanne ein heiliger Baum, sie verehrten sie als Symbol des ewigen Lebens. Auch heute noch ist sie als „Königin des Waldes“ bekannt.
In der Volksheilkunde werden im Frühjahr die hellgrünen Triebspitzen von Tanne und Fichte, als "Maiwipferl" sehr geschätzt. Das aromatische Harz und die ätherischen Öle der Nadeln kommen das ganze Jahr zum Einsatz.
Da sie durchblutungsfördernde Eigenschaften besitzt und festsitzenden Schleim lösen soll, wird sie traditionell gern bei Atemwegserkrankungen verwendet. Außerdem sagt man ihr nach antibakteriell und kräftigend auf das Immunsystem zu wirken.
Ein beliebtes Hausmittel ist auch die „Pechsalbe“, die man mit ihrem Harz und auch dem der Fichte und Lärche herstellen kann. Diese wird unter anderem als leichte „Zugsalbe“ oder als Einreibung auf Rücken, Brust, unter der Nase und an den Schläfen gebraucht, vorallem bei Erkältungsbeschwerden und Kopfschmerzen. Zum Einsatz kommt sie oft auch bei kleinen Wunden.
Die Gerbstoffe in den Nadeln sollen helfen, das Hautbild zu verfeinern und die Poren zu klären, deshalb werden Tannenhydrolate gerne als klärendes Gesichtswasser bei fettiger Haut genutzt.
Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegeben wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.

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