Oregano
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NOM. LAT. FAMILIE GEBRAUCH BES. STOFFE
WIRKUNG BEIM RÄUCHERN |
Origanum vulgare
Lamiaceae
Tee, Tinktur, Essenz, Ölauszug, Räucherung
Ätherische Öle (vor allem Carvacrol), Bitterstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe, Harze.
Oregano wirkt stimulierend und schützend vor negativen Energien. Der würzige Rauch fördert die geistige Klarheit und hellt die Stimmung auf. Er klärt die Raumluft und reinigt die energetische Atmosphäre. Oregano löst mentale Blockaden, stärkt das Durchhaltevermögen, aber trotz seiner anregenden Wirkung beruhigt er die Nerven und kann tröstend bei innerer Unruhe sein. |
Altes Wissen
Magische Schutzpflanze
Seit jeher galt der Oregano/Wilde Majoran als kraftvoller Schutz vor finsteren Mächten, bösen Geistern und dem sogenannten "bösen Blick". Oft wurde das Kraut über Türen und Stallungen gehängt, um Haus und Vieh vor Schaden zu bewahren.
Oregano - im Volksmund auch oft Dost oder wilder Majoran genannt - gehört zu den kraftvollsten heimischen Kräutern, wenn es darum geht, den Körper bei Infekten zu unterstützen und die Verdauung in Schwung zu bringen.
Seine Hauptanwendung war traditionell schon immer als „natürliches Antibiotikum“. Er soll stark antiviral, antibakteriell und auch fungizid wirken, was ihn auch bei leichten Pilzinfektionen hilfreich machen soll. Er soll verdauungsfördernd, entkrampfend und blähungstreibend sein.
Dank der schleimlösenden und keimtötenden Eigenschaften wird er gerne als Tee bei Erkältungen, Husten und Bronchitis getrunken. Äußerlich angewendet soll der Oregano bei unreiner Haut und Juckreiz sowie bei Muskelverspannungen helfen. In der Frauenheilkunde wird er traditionell bei krampfartigen Menstruationsbeschwerden und zur Regulierung des Zyklus verwendet.
In der Volkstierheilkunde wurde das getrocknete Kraut unter das Futter gemischt, so hat es traditionell bei Magen-Darm-Problemen oder als Desinfizierung für den Rachen gewirkt. Außerdem wird ihm auch eine milchproduktionssteigernde Wirkung nachgesagt.
Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegeben wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.

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