Garten-Alant
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NOM. LAT. FAMILIE GEBRAUCH BES. STOFFE
WIRKUNG BEIM RÄUCHERN |
Inula helenium
Asteraceae
Tee, Tinktur, Alantwein, Räucherung
Inulin, Bitterstoffe, ätherisches Öl
Das Verräuchern der Wurzel gilt als starke Schutzräucherung. Sie vertreibt negative Energien und atmosphärische Belastungen. Als sonnenliebende Pflanze hilft sie uns gegen Traurigkeit und Melancholie, schenkt Trost und bringt die Lebensfreude zurück. Sie baut Stress und mentale Anspannung ab, zentriert und hilft, die eigene Mitte zu fokussieren. |
Altes Wissen
Die Wächterpflanze
In der alten Gartenbaukunst galt der tief verwurzelte Alant als mächtige „Wächterpflanze“, die das Wachstum giftiger Nachbarn (wie der Tollkirsche) unterdrücken sollte.
Ebenso gefragt war sie als Schutzpflanze zum Umhängen oder Einstecken.
In der historischen Küche schnitt man die markant herb-bittere Wurzel klein und legte sie mit Blüten und Nelken in Honig ein, um einen kräftigen, aromatischen Saft für die kalte Jahreszeit zu kreieren.
Die gelegentliche Verabreichung von Alanttee soll Pferde und Kühe traditionell widerstandsfähiger machen.
Das Pulver der getrockneten Wurzel wird zudem gerne zur starken Appetitanregung unter das Futter gemischt.
Die Anwendung von Alantbrei als Pulver oder Creme wird bei Verletzungen, Wunden und sogar bei Hauterkrankungen empfohlen.
Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegeben wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.

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