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Oregano


 

NOM. LAT.


FAMILIE


GEBRAUCH


BES. STOFFE


 

 

 

WIRKUNG BEIM RÄUCHERN


 

Origanum vulgare

 

Lamiaceae

 

Tee, Tinktur, Essenz, Ölauszug, Räucherung

 

Ätherische Öle (vor allem Carvacrol), Bitterstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe, Harze

Illustration_Aegopodium_Giersch.jpgOriganum_vulgare.Oregano.jpg

Altes Wissen

Magische Schutzpflanze

Seit jeher galt der Oregano/Wilde Majoran als kraftvoller Schutz vor finsteren Mächten, bösen Geistern und dem sogenannten "bösen Blick". Oft wurde das Kraut über Türen und Stallungen gehängt, um Haus und Vieh vor Schaden zu bewahren.

Oregano - im Volksmund auch oft Dost oder wilder Majoran genannt - gehört zu den kraftvollsten heimischen Kräutern, wenn es darum geht, den Körper bei Infekten zu unterstützen und die Verdauung in Schwung zu bringen.

Seine Hauptanwendung war traditionell schon immer als „natürliches Antibiotikum“. Er soll stark antiviral, antibakteriell und auch fungizid wirken, was ihn auch bei leichten Pilzinfektionen hilfreich machen soll. Er soll verdauungsfördernd, entkrampfend und blähungstreibend sein.

Dank der schleimlösenden und keimtötenden Eigenschaften wird er gerne als Tee bei Erkältungen, Husten und Bronchitis getrunken. Äußerlich angewendet soll der Oregano bei unreiner Haut und Juckreiz sowie bei Muskelverspannungen helfen. In der Frauenheilkunde wird er traditionell bei krampfartigen Menstruationsbeschwerden und zur Regulierung des Zyklus verwendet.

In der Volkstierheilkunde wurde das getrocknete Kraut unter das Futter gemischt, so hat es traditionell bei Magen-Darm-Problemen oder als Desinfizierung für den Rachen gewirkt. Außerdem wird ihm auch eine milchproduktionssteigernde Wirkung nachgesagt.

Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegebn wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.