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Wilde Karde


 

NOM. LAT.


FAMILIE


GEBRAUCH


BES. STOFFE


 

 

 

WIRKUNG BEIM RÄUCHERN


 

Dipsacus fullonum

 

Caprifoliaceae

 

Tee, Tinktur, Essenz, Ölauszug, Räucherung

 

Skabiosid, Iridoide, Saponine, Kaffeesäureverbindungen

Allium_ursinum_Baerlauch.jpg

Altes Wissen

Das „Venusbad“: Die am Stängel zusammengewachsenen Blätter bilden kleine Becken (Zisternen), in denen sich Regenwasser sammelt. Dieses Wasser wurde als magisch betrachtet und rituell als Schönheitswasser oder zur Reinigung von Wunden verwendet.


Keltische und germanische Heilkunde: Das Wissen um die Wurzeln und Blätter der Karde floss tief in die europäische Volksheilkunde ein. Die Kardenwurzel wurde traditionell zur Entgiftung und Stärkung eingesetzt.


Der wilden Karde werden aufgrund ihrer Inhaltsstoffe wie

Glykoside, Saponine, Bitterstoffe, Terpene und Kaffeesäureverbindungen traditionell anregende Wirkungen auf Magen, Leber und Galle, antimikrobielle und entzündungshemmende Effekte, schleimlösende, harntreibende und antioxidative Wirkungen nachgesagt.

Außerdem soll sie in der Volksheilkunde vor allem wegen ihrer entgiftenden, schweißtreibenden, antiviralen und antibakteriellen Eigenschaften sehr geschätzt werden und häufig als unterstützendes

Mittel bei Borreliose eingesetzt werden.

Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegebn wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.