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Weißes Labkraut


 

NOM. LAT.


FAMILIE


GEBRAUCH


 

 BES. STOFFE


 

 

 

WIRKUNG BEIM RÄUCHERN


 

Galium album

 

Rubicaceae

 

Tinktur, Tee, Nahrung, Umschläge, Räucherwerk

 

 

Iridoidglykoside (wie Aucubin), Cumarine, Gerbstoffe, Kieselsäure, Flavonoide, Saponine, ätherische Öle

 

 

 

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Altes Wissen

Das weiße Labkraut wurde in der traditionellen Volksheilkunde vor allem wegen seiner harntreibenden und lymphanregenden Eigenschaften geschätzt. Manchmal wird das Kraut auch bei Unruhezuständen, leichten Verstimmungen oder zur Nervenstärkung empfohlen. Ältere Anwendungen umfassen aber auch die Blutreinigung, die Linderung von diversen Hautleiden durch Umschläge, sowie den Einsatz bei Magen-Darm-Beschwerden. 

Weißes Labkraut soll bei Tieren harntreibend, entgiftend und wundheilend wirken. Es wird gerne als Futterergänzung für Nieren und Harnwege, zur Unterstützung des Fellwechsels durch Kieselsäure, sowie äußerlich für die Haut und kleinere Wunden eingesetzt.

Für Hunde und Katzen gilt das Kraut als ungiftig. Innerlich kann es als natürlicher Zusatz im Futter dienen, während die äußere Anwendung, wie Umschläge, Anwendung bei Ekzemen und Wunden helfen soll.
Bei Pferden heißt es, dass das weiße Labkraut häufig zur Förderung der Nierenfunktion und der ableitenden Harnwege eingesetzt wird. Zudem regt es wohl den Stoffwechsel an und unterstützt die Hautfunktion.

Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegeben wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.