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Ruprechtskraut/Stinkender Storchschnabel


 

NOM. LAT.


FAMILIE


GEBRAUCH


BES. STOFFE


 

 

 

WIRKUNG BEIM RÄUCHERN


 

Geranium robertianum

 

Geraniaceae

 

Tee, Tinktur, Essenz, Ölauszug, Räucherung

 

Ätherische Öle, Bitterstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe

Illustration_Aegopodium_Giersch.jpg

Altes Wissen

Hildegard von Bingen empfahl das Ruprechtskraut nicht nur gegen Entzündungen und Hautleiden, sondern beschrieb es auch gegen Gift und Zaubersprüche. Außerdem meinte sie, dass es auch die Stimmung aufhellen kann. Paracelsus lehrte darüber hinaus, dass das Kraut als Pulver auf dem Butterbrot gegessen, die Melancholie vertreibt und froh macht.


Das Ruprechtskraut ist besonders reich an Gerb- und Bitterstoffen, vor allem dem Geraniin. Dieses soll entzündungshemmend, zusammenziehend und wundheilend wirken, was es bei kleinen Wunden und Entzündungen und Ekzemen aller Art interessant macht. Es soll krampflösend und schmerzlindernd sein, deshalb wird es traditionell bei Durchfall, Krämpfen und Magenschmerzen sowie bei Menstruationsbeschwerden verwendet.

In der traditionellen Volksmedizin wird Ruprechtskraut auch bei Fieberblasen angewendet, da die enthaltenen Gerbstoffe die Bläschen austrocknen und schneller abheilen lassen sollen und weil seine entzündungshemmenden und antiviralen Eigenschaften leicht keimhemmend wirken sollen, was die Ausbreitung der Viren stören soll.


In der Volkstierheilkunde wurde es früher bei Rindern als natürliches Wundheilmittel oder bei Magen-Darm-Problemen wie zBsp. Durchfall verwendet.

 

Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegebn wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.