Spitzwegerich
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NOM. LAT. FAMILIE GEBRAUCH BES. STOFFE
WIRKUNG BEIM RÄUCHERN |
Plantago lanceolata
Plantaginaceae
Tee, Tinktur, Essenz, Ölauszug,
Gerbstoffe, Iridoide, Schleimstoffe, |
Altes Wissen
"Das Pflaster der Natur"
Wer viel in der Natur unterwegs ist, kennt Blasen an den Füßen, lästige Insekten oder kleine Abschürfungen. Hier wurde der Spitzwegerich schon früher als „Erste Hilfe“ verwendet: Man pflückte ein Blatt, zerrieb es zwischen den Fingern und legte es auf die betroffenen Stellen. Der austretende Saft soll antibakteriell und juckreizlindernd wirken.
Außerdem ist er traditionell auch bei Erkältungen ein großer Helfer.
In Tees oder im Hustensaft soll er dank der enthaltenen Schleimstoffe schützend auf gereizte Schleimhäute wirken, zBsp. bei Reizhusten, Bronchitis oder Halsschmerzen. Das u.a. enthaltene Aucubin (ein Iridoidglykosid) wirkt zudem entzündungshemmend, die Gerbstoffe sollen eine adstringierende, also zusammenziehende Wirkung haben und die Kieselsäure unterstützt die Regeneration der Haut und soll das Gewebe stärken. So werden dem Spitzwegerich auch gute Wirkungen bei Hautproblemen nachgesagt.
In der Volkstierheilkunde wurde der Spitzwegerich bei Hunden und Pferden unterstützend bei Erkältungen, als Auflage bei leichten Verletzungen oder Insektenstichen angewendet. Für Nager ist er eine beliebte, vitaminreiche Futterpflanze die auch den Magen Darm Trakt unterstützen soll.
Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegebn wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.
