Schöllkraut
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NOM. LAT. FAMILIE GEBRAUCH BES. STOFFE
WIRKUNG BEIM RÄUCHERN |
Chelidonium majus
Papaveraceae
Tinktur, Balsam, homöopathisches Mittel
Es wurden mittlerweile etwa 30 verschiedene Alkaloide nachgewiesen, weiters Flavonoide und Bitterstoffe |
Altes Wissen
Schon von alters her ist es eine beliebte starke Heilpflanze für Leber und Galle. Maria Treben schwörte außerdem auf die Anwendung des Schöllkrauts zur Stärkung der Augen. Auch als "Warzenkraut" ist es bis heute bekannt.
Man sagt ihm auch nach antibakteriell, krampflösend, beruhigend, fungizid, hautreizend, schweisstreibend, schmerzstillend, zellwachstumshemmend, blutreinigend, blutbildend zu wirken.
Heutzutage wird Schöllkraut innerlich allerdings meist nur noch homöopathisch angewendet, da diese Pflanze sehr reich an Alkaloiden ist.
Nicht während Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kindern unter 12 Jahren anwenden. Nicht bei gleichzeitiger Einnahme leberschädigender Arzneimittel (z.B. Paracetamol) oder Alkohol anwenden;
Schöllkraut ist sehr alkaloidreich, und der aus der Pflanze austretende gelbe Milchsaft kann stark hautreizend wirken.
Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegebn wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.
