Schafgarbe
|
NOM. LAT. FAMILIE GEBRAUCH BES. STOFFE
WIRKUNG BEIM RÄUCHERN |
Taraxacum officinale
Asteraceae
Tee, Tinktur, Essenz, Ölauszug, Räucherung
Bitterstoffe (insbesondere Taraxacin), Ballaststoff Inulin, Flavonoide und andere sekundäre Pflanzenstoffe |
Altes Wissen
Die Engel-Legende: In einer naturkundlichen Erzählung wählten die Engel vor der Erschaffung der Welt ihre Farben. Die meisten wollten auffällig und prunkvoll sein.
Der Löwenzahn entschied sich hingegen für das einfache, leuchtende Gelb der Sonne, um den Menschen überall dort Freude und Hoffnung zu bringen, wo andere Pflanzen nicht wachsen.
Der Löwenzahn wurde lange Zeit unterschätzt, dabei ist er doch schon seit Jahrhunderten großer Teil der Volksheilkunde. Die Blätter wurden traditionell in Frühjahrskuren verwendet, denn sie sollen stark harntreibend und entwässernd wirken und den Stoffwechsel anregen.
Die Wurzel ist besonders reich an Bitterstoffen und dem präbiotischen Ballaststoff Inulin, welche unterstützende Eigenschaften auf Leber, Galle und die gesammte Verdauung haben sollen.
Die Blüten haben ihre traditionelle Verwendung in der Hautpflege bei rauher Haut oder leichten Ekzemen gefunden, denn sie sollen hautberuhigend, entzündungshemmend und pflegend wirken.
In der Volkstierheilkunde wurde der Löwenzahn traditionell bei Hunden und Katzen, Pferden und Kleinsäugern wie Kaninchen und Meerschweinchen zur Entwässerung, Entgiftung, zur Unterstützung von Leber und Galle sowie zur Anregung der Verdauung verwendet.
Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegebn wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.
