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Sal-Weide


 

NOM. LAT.


FAMILIE


GEBRAUCH


BES. STOFFE


 

 

 

WIRKUNG BEIM RÄUCHERN


 

Salix caprea

 

Salicaceae

 

Tee, Tinktur, Essenz, Ölauszug, Räucherung,

 

Salicin (Phenolglykosid) und - Derivate (Salicortin, Tremulacin, Triandrin und Syringin), Gerbstoffe (Tannine), Flavonoide, Kaffeesäure-Derivate.

 

 

Das Räuchern mit Weidenkätzchen fördert die Erdverbundenheit und hat eine stark reinigende, energetische Wirkung. Die Rinde und das Holz beruhigen, klären und erden. Der Rauch besänftigt hitzige Gemüter, löst innere Blockaden und hilft beim Loslassen von Sorgen, zudem stärkt sie unser Selbstvertrauen und zentriert unseren Geist. Die Weide löst Aggressionen und innere "Kämpfe", hilft uns, wenn wir uns in einer "Sackgasse" befinden und schützt uns vor negativen Energien.

Picea_abies_Fichte.jpg

Altes Wissen

Die Fichte -Heilerin aus dem Wald- ist nicht nur ein prägender Waldbaum, sondern auch tief in der europäischen Mythologie verwurzelt. Als "Lichtbringerin", Weltenbaum und Wohnsitz von Waldgeistern ranken sich viele mystische Erzählungen um sie.

Bei den Germanen galt er als Schutz- und Mutterbaum, der Lebensenergie spendet und Mut verleiht.
Bei der Gelehrten Hildegard von Bingen galt die Fichte als heilkräftig und im Volksglauben sagte man, dass man Krankheiten an sie abgeben kann, indem man ihr einen Tropfen Blut von sich darbrachte. Aufgrund ihrer dichten Nadelkronen, welche das Sonnenlicht filtern, diente sie in Märchen für düstere, unheimliche Orte, an denen sich Hexen, Riesen und gefährliche Tiere verbergen. Da sie immergrün ist, war sie schon lange vor der modernen Weihnachtszeit ein Symbol für Hoffnung und Unsterblichkeit. Deshalb holten sich die Menschen im Winter Zweige von Fichte oder Tanne als Lichtbringer ins Haus.

Die ätherischen Öle der Fichte sollen schleimlösend, entzündungshemmend und keimtötend wirken. So machte man in der traditionellen Volksheilkunde aus dem Harz der Fichte und der Lärche die bekannte "Pechsalbe". Diese wurde, bei Erkältungen, zum Auftragen auf die Brust, auf den oberen Rücken und auf die Nasenflügel verwendet. Weiters sagte man der Salbe auch nach, bei kleinen Wunden zu helfen und man nahm sie auch als leichte Zugsalbe her. 

 Zudem werden der Fichte noch folgende Wirkungen nachgesagt: immunstärkend, antibakteriell, antioxidativ, wundheilend, adstringierend. Außerdem soll sie die Regeneration der Schleimhäute unterstützen. 

Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegeben wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.