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Rotklee


 

NOM. LAT.


FAMILIE


GEBRAUCH


BES. STOFFE


 

 

 

WIRKUNG BEIM RÄUCHERN


 

Trifolium pratense

 

Fabaceae

 

Tee, Tinktur, Essenz, Ölauszug, Räucherung

 

Asparagin, ätherische Öle, Cumarine, Flavonoide, Gerbstoffe, Glykoside, Isoflavonoide, Phytohormone, Salicin

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Altes Wissen

Der Rotklee ist eine der wertvollsten Nährpflanzen unserer heimischen Flora und besonders Frauen profitieren von seinen Inhaltsstoffen.

Aus der keltischen Kultur kennt man ihn - meist als dreiblättriger Weißklee- als Glücksbringer. Rotklee wurde jedoch mit weiblicher Fruchtbarkeit und dem Zyklus in Verbindung gebracht. Früher tranken Frauen den Klee-Tee zur Regulierung der Monatsblutung oder bei Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen.

Traditionell empfahlen ihn auch Hebammen,

um den Körper nach der Geburt wieder zu stärken.

Besonders interessant sind die enthaltenen Isoflavonoide, denn sie ähneln dem weiblichen Hormon Östrogen und sollen somit hormonelle Ungleichgewichte ausgleichen können. Volksheilkundlich wurde der Rotklee aber auch traditionell bei Hauterkrankungen wie Ekzemen, bei Rheuma, Husten und zur Blutreinigung eingesetzt worden sein. Aufgrund der enthaltenen Bitter- und Gerbstoffe soll auch die Verdauung von ihm profitieren. In der Frauenheilkunde soll er jedoch hauptsächlich traditionell zur Unterstützung bei Zyklusstörungen oder PMS verwendet werden. Außerdem enthält er viele sekundäre Pflanzenstoffe wie ätherische Öle, die entzündungshemmend, adstringierend und antioxidativ wirken sollen.

Somit tut er auch reifer Haut außerordentlich gut. 

 

Volkstierheilkunde?

Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegebn wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.