Odermennig
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NOM. LAT. FAMILIE GEBRAUCH BES. STOFFE
WIRKUNG BEIM RÄUCHERN |
Agrimonia eupatoria
Rosaceae
Tee, Tinktur, Spülung, Kompresse, Umschläge
Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide, Kieselsäure, Triterpene, Schleimsoffe, ätherisches Öl
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Altes Wissen
Der Odermennig war eine berühmte Heilpflanze..
Es hieß: "Sein mit altem Schweinefett zerriebenes Laub, schwer verheilenden Geschwüren aufgelegt, führt zur Heilung. Samen und Kraut mit Wein hinuntergespült hilft Darm- und Leberkranken und von Schlangen Gebissenen.“
Plinius: „Die Wurzel ist unbrauchbar. Der Same ist, in Wein getrunken, ein einzigartiges Mittel gegen die Ruhr.“
Galen: „Das Kraut eupatorium hat verdünnende, einschneidende, abwischende Eigenschaft bei einer ihm innewohnenden deutlichen Hitze.“
Bis heute wird er zur Behandlung von Leber- und Milzleiden, bei Durchfall und als Gurgelmittel empfohlen. Dank seiner Inhaltsstoffe soll er nämlich entzündungshemmend, wundheilend und zusammenziehend wirken. Umschläge und Kompressen sollen die Wundheilung fördern, den Juckreiz besänftigen und leicht blutstillend wirken.
Auch bei Hunden und Katzen wirkt die Pflanze adstringierend und kann bei leichten Verdauungsbeschwerden helfen. Auch äußerlich, bei kleinen, oberflächlichen Hautverletzungen kann eine Auflage Linderung verschaffen.
Bei Pferden wird der Odermennig manchmal angewendet um die Leber- und Gallentätigkeit anzuregen oder um Entzündungen im Mund- und Rachenraum zu lindern.
Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegebn wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.
