Kriechendes Fingerkraut
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NOM. LAT. FAMILIE GEBRAUCH BES. STOFFE
WIRKUNG BEIM RÄUCHERN |
Potentilla reptans
Rosaceae
Tee, Tinktur, Essenz, Ölauszug, Räucherung
Bitterstoffe, Cholin, Cumarine, Flavonoide, Gerbstoffe, Phytosterole, Schleimstoffe, Vitamin C
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Altes Wissen
Das kriechende Fingerkraut, auch Fünffingerkraut genannt, hat einen besonderen Wert in der Signaturenlehre: Die fünffingrige Blattform wurde oft mit der menschlichen Hand assoziiert, was auf eine Wirkung bei Handleiden hindeuten sollte. So wurde es früher traditionell bei Arthrose, Sehnenscheidenentzündungen und rheumatischen Erkrankungen verwendet, da es aufgrund seiner Inhaltsstoffe entzündungshemmend und schmerzlindernd wirken soll.
Heute wird das Fünffingerkraut in der Volksheilkunde bei vielen weiteren Beschwerden, wie zBsp. bei Magen-Darm Problemen und Durchfall, bei kleinen Wunden und Hautproblemen, für Mund- und Rachenspülungen sowie auch in der Frauenheilkunde traditionell gegen Unterleibsschmerzen und Menstruationsbeschwerden verwendet.
In der Volkstierheilkunde wurde es früher bei Durchfallerkrankungen, zur Wundheilung und bei Entzündungen im Maul verwendet.
Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegebn wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.

