Kalmus
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NOM. LAT. FAMILIE GEBRAUCH
BES. STOFFE
WIRKUNG BEIM RÄUCHERN |
Acorus calamus
Asteraceae
Tinktur, Tee, Räucherwerk, Homöopathie
ätherisches Öl ( enthält Asaron ), Bitterstoffe, Gerbstoffe, Schleimstofffe, Cholin |
Altes Wissen
Die Kalmuswurzel galt in der traditionellen Heilkunde als vielseitiges Mittel.
Es wurde bei Magen- und Darmbeschwerden, bei Erschöpfungs- oder Unruhezuständen, bei unreiner Haut, bei Schuppen und sogar zur Rauchentwöhnung eingesetzt. Ab und an wird er auch als "deutscher Ingwer", oder "Magenwurz" bezeichnet.
AufgrundIn enthaltenerder PyrrolizidinalkaloideHomöopathie wird heuteKalmus ( oft Calamus aromaticus genannt ) primär zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden, Verdauungsstörungen, Blähungen, zur allgemeinen Unterstützung der Leber- und Gallentätigkeit und nervöser Erschöpfung eingesetzt.
Bei Hunden, Katzen und Pferden sollte die Dosierung streng nach Körpergewicht erfolgen. Eine falsche Dosierung kann zu Magenreizungen oder Erbrechen führen. Die Gabe von Kalmus am besten vorab immer mit einem Tierarzt oder Tierheilpraktiker absprechen.
In der Pflanzenheilkunde wird Kalmus traditionell angewendet, jedoch vonsollte er wegen des Gehaltes an Asaron nicht langfristig in zu großen Mengen konsumiert werden. Von einer dauerhaften Anwendung oder hochdosiertendie Einnahme während der Schwangerschaft wird abgeraten. Schwangere, Stillende und Kinder sollten auf die Anwendung generell verzichten.
Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegeben wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.
