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Johanniskraut


 

NOM. LAT.


FAMILIE


GEBRAUCH


BES. STOFFE


 

 

 

WIRKUNG BEIM RÄUCHERN


 

Hypericum perforatum

 

Hypericaceae

 

Tee, Tinktur, Öl, Likör, Balsam

 

Hypericin, Hyperforin

Hypericum_perforatum_Johanniskraut.jpg

Altes Wissen

Es gibt zahlreiche Sagen und Geschichten über das Johanniskraut.
Im Mittelalter nannte man es auch “Teufelsflucht”, da man es als Schutz gegen üble Mächte gebrauchte.
Der Teufel soll sich so über die Wirksamkeit der Pflanze geärgert haben, dass er sie mit Nadeln durchbohrte, so entstanden, laut Sage, die schwarzen Punkte.

In Wirklichkeit handelt es sich hier um Öldrüsen.
Wer die Blütenknospen zwischen den Fingern zerreibt, sieht es sofort: Ein tiefroter Farbstoff färbt die Haut, das ist Hypericin, der bekannteste Inhaltsstoff der Pflanze.

In der Fachliteratur wird Johanniskraut heute häufig für seine ausgleichende, strukturgebende Natur geschätzt und als charakteristisches Kraut für die dunkle Jahreszeit beschrieben.
Deshalb wird das Johanniskraut auch “Arnika der Nerven” genannt.

In der Volkstierheilkunde war Johanniskraut ebenfalls geschätzt, sowohl innerlich als auch äußerlich zum Einreiben.

Die Pflanze kann bei Mensch und Tier die Lichtempfindlichkeit erhöhen.

Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegebn wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.