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Hirtentäschel


 

NOM. LAT.


FAMILIE


GEBRAUCH


BES. STOFFE


 

WIRKUNG BEIM RÄUCHERN

 

Capsella bursa-pastoris

 

Brassicaceae

 

Tee, Tinktur, Nahrung

 

Biogene Amine, unter anderem Cholin, Acetylcholin, Histamin

 

Das Hirtentäschel wird zum Räuchern vor allem wegen seiner reinigenden, erdenden und abgrenzenden Wirkung verwendet. Es hilft uns, das Bewusstsein zu erweitern, eigene Grenzen besser zu setzen und den Blick für das Wesentliche zu schärfen. Das Kraut harmonisiert, trennt Illusionen von der Wirklichkeit und hilft uns, Entscheidungen zielgerichtet umzusetzen.

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Altes Wissen

In Schlesien nannte man es auch Blutkraut. Es soll bei blutenden Hautverletzungen und Nasenbluten geholfen haben.

Diese Pflanze fällt vor allem durch ihre charakteristischen Früchte auf: kleine, herzförmige Schötchen, die in ihrer Form tatsächlich an die Tasche eines Schäfers erinnern. Wer genau hinsieht, wird also ihren volkstümlichen Namen sofort verstehen.

Die Basen, Cholin und Tyramin, sind abhängig vom Vorhandenseines eines Pilzes auf der Pflanze. Es ist angeblich ratsam Hirtentäschel im Frühjahr und im Sommer von verschiedenen Standorten zu sammeln.

In erster Linie wird Hirtentäschel bei Tieren äußerlich angewendet.

Innerlich sicherheitshalber nicht bei trächtigen Tieren anwenden.

Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegebnweitergegeben wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.