Hirtentäschel
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NOM. LAT. FAMILIE GEBRAUCH BES. STOFFE |
Capsella bursa-pastoris
Brassicaceae
Tee, Tinktur, Nahrung
Biogene Amine, unter anderem Cholin, Acetylcholin, Histamin |
Altes Wissen
In Schlesien nannte man es auch Blutkraut. Es soll bei blutenden Hautverletzungen und Nasenbluten geholfen haben.
Diese Pflanze fällt vor allem durch ihre charakteristischen Früchte auf: kleine, herzförmige Schötchen, die in ihrer Form tatsächlich an die Tasche eines Schäfers erinnern. Wer genau hinsieht, wird also ihren volkstümlichen Namen sofort verstehen.
Die Basen, Cholin und Tyramin, sind abhängig vom Vorhandenseines eines Pilzes auf der Pflanze. Es ist angeblich ratsam Hirtentäschel im Frühjahr und im Sommer von verschiedenen Standorten zu sammeln.
In erster Linie wird Hirtentäschel bei Tieren äußerlich angewendet. Innerlich sicherheitshalber nicht bei trächtigen Tieren anwenden.

