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Haselnuss


 

NOM. LAT.


FAMILIE


GEBRAUCH


BES. STOFFE


 

 

 

WIRKUNG BEIM RÄUCHERN


 

Melissa officinalis

 

Lamiaceae

 

Tee, Tinktur, Essenz, Sirup, Melissengeist

 

Citral, Citronellal, Rosmarinsäure, Flavonoide

Melissa_Melisse.jpg

Altes Wissen

Im Mittelalter musste dieses Kraut per Verordnung in jedem Klostergarten angebaut werden.
Aber auch s
chon die alten Griechen kannten die Heilkraft der Melisse und auch den Römern war sie bekannt.

Dioskurides und Plinius Sekundus (23 –79 n. Chr.) empfahlen die Melisse bereits in der Antike als Heilkraut.
Laut Plinius galt der frische Melissensaft mit Honig vermischt als Mittel gegen den grauen Star.
Andere schätzten die Melisse für ihre entspannende Wirkung auf das Nervensystem, ihre angstlösende Wirkung und ihre Fähigkeit das Herz zu stärken.

Da ihre Blätter oft unter 0,1 % ätherisches Öl enthalten, braucht es riesige Pflanzenmengen für wenige Tropfen. In der Fachliteratur wird dieses extrem kostbare Öl, abgesehen von seiner Wirkung, daher ganz besonders für seine sanfte Duftnote gerühmt. 

In der Tierheilkunde wird die Melisse aufgrund ihrer krampfstillenden und beruhigenden Eigenschaften geschätzt. Sie findet traditionell Anwendung zur Unterstützung bei nervöser Unruhe oder Verdauungsbeschwerden.

Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegebn wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.