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Gundelrebe


 

NOM. LAT.


FAMILIE


GEBRAUCH


 

BES. STOFFE


 

 

 

WIRKUNG BEIM RÄUCHERN


 

Galium verum

 

Rubiaceae

 

Tee, Tinktur, Essenz, Likör, Duftsackerl, Deo, Badezusatz

 

ätherisches Öl, viel Kieselsäure, Gerbstoffe, organische Säuren, Flavonoide

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Altes Wissen

Das Echte Labkraut war bei den Germanen Freya-Ostara-Holle, der Göttin der Liebe, der Fruchtbarkeit und der Natur geheiligt. Sie galt als Schützerin der Ehe und der Geburt. Aus diesem Grunde wurde den Schwangeren zur Erleichterung der Geburt Labkraut ins                 Bett gelegt. In der Volksheilkunde wurde der Tee sogar empfohlen, um herannahende epileptische Anfälle abzuchwächen.

Durch die Zusammensetzung der Inhalttoffe sagt man dem Labkraut nach krampflösend, blutreinigend, schleimlösend, nervenberuhigend, drüsenanregend, wassertreibend, krebsfeindlich und steinlösend zu sein.

Für den Imker ist Labkraut sehr interessant und sollte auf der Bienenweide nicht fehlen, sie enthält nämlich sehr viel Nektar.
Wenn man es Rindern, Schafen und Ziegen ins Futter mischt, soll es milchtreibend wirken.  Eine Labkrautabkochung kann Kälbern mit Durchfall gegeben werden. Für Pferde ist die Pflanze allerdings nicht zu empfehlen, da sie hier leberschädliche Stoffe bilden kann.
              
Wie andere Galium-Arten enthält das Echte Labkraut das Labferment, das bei der Käseherstellung genutzt wurde.                

Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegebn wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.