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Giersch


 

NOM. LAT.


FAMILIE


GEBRAUCH


BES. STOFFE


 

 

 

WIRKUNG BEIM RÄUCHERN


 

Aegopodium podagraria

 

Apiaceae

 

Tee, Tinktur, Essenz, Ölauszug, Räucherung

 

Ätherische Öle, Bitterstoffe, Chlorogen- und Kaffeesäure, Cumarine, Flavonoide, Mineralstoffe und Spurenelemente, VitamineVitamine.

 

 

Dem Giersch werden "entschlackende", reinigende und loslassende Wirkungen nachgesagt. Der Rauch soll helfen, seelische Blockaden zu lösen, negative Energien zu vertreiben und den Neuanfang zu erleichtern. Für eine Frühjahrsräucherung ideal.

Illustration_Aegopodium_Giersch.jpg

Altes Wissen

Der botanische Name Aegopodium stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Ziegenfüßchen“, was auf die Form der Kronblätter zurückzuführen ist.

Der Giersch gilt als Symbol der Unverwüstlichkeit - in alten Erzählungen steht der Giersch für immense Lebenskraft. Da er selbst aus kleinsten Wurzelresten immer wieder sprießt, galt er als Sinnbild für Ausdauer.

Aufgrund des hohen Anteils an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitamin C wurde er in der Volksheilkunde genau wie der Waldsauerklee im Frühling als immunstärkende und belebende Pflanze verwendet. Er bringt die Lebenskraft zurück. Der Name „Zipperleinskraut“ weist bereits auf seine traditionelle Verwendung gegen Gicht (Zipperlein) hin. Dies ist traditionell das Hauptwirkungsgebiet des Giersch, so ist die Krankheit sogar Teil seines Namens – „podagraria“ bedeutet Gicht.

Auch bei Verbrennungen, Insektenstichen und kleinen Wunden wurde äußerlich das zerquetschte Kraut für Umschläge verwendet.

In der Volkstierheilkunde werden die jungen, frischen Blätter fein gehackt oder püriert in das Futter gemischt. Dies soll traditionell entzündungshemmend, stoffwechselanregend und bei leichten Blasen- oder Magen-Darm Beschwerden wirken.

Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegebn wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.