Giersch
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NOM. LAT. FAMILIE GEBRAUCH BES. STOFFE
WIRKUNG BEIM RÄUCHERN |
Tee, Tinktur, Essenz, Ölauszug, Räucherung
Ätherische Öle, |
Altes Wissen
LautDer botanische Name Aegopodium stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Ziegenfüßchen“, was auf die Form der Kronblätter zurückzuführen ist.
Der Giersch gilt als Symbol der Unverwüstlichkeit - in alten Erzählungen soll ein Gewitter kommen, wenn man eine solche Blume zum Spaß abreißt...
Diesersteht alteder GlaubeGiersch hatfür seinenimmense UrsprungLebenskraft. Da er selbst aus kleinsten Wurzelresten immer wieder sprießt, galt er als Sinnbild für Ausdauer.
Aufgrund des hohen Anteils an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitamin C wurde er in der Volksheilkunde genau wie der Waldsauerklee im Frühling als immunstärkende und belebende Pflanze verwendet. Er bringt die Lebenskraft zurück. Der Name „Zipperleinskraut“ weist bereits auf seine traditionelle Verwendung gegen Gicht (Zipperlein) hin. Dies ist traditionell das Hauptwirkungsgebiet des Giersch, so ist die Krankheit sogar Teil seines Namens – „podagraria“ bedeutet Gicht.
Auch bei denVerbrennungen, Germanen, denn alles was blau war, war dem Donnergott Thor/Donar geweiht. Riss man nun ohne Grund eine seiner Blumen ab, war dieser erzürntInsektenstichen und schwangkleinen seinenWunden Hammerwurde Mjölnir,äußerlich ausdas demzerquetschte bekanntlichKraut diefür BlitzeUmschläge zuckten. So kam ein Gewitter über den, der die Blume entweiht hatte. In anderen Regionen gibt es diese Geschichte über andere blaue Blumen, wie zum Beispiel den Ehrenpreis.verwendet.
Der kriechende Günsel ist reich an Gerbstoffen, denen er seine adstringierenden (zusammenziehenden), entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften verdankt. Entzündungen der Haut, Schleimhäute und des Magens sollen sich mit dem Kraut lindern lassen.
Auch gegen Verdauungsbeschwerden wie Sodbrennen und Durchfall soll der Günsel wirken. Seine beruhigende Wirkung kann zudem auch Unruhe, Nervosität und Schlafprobleme lindern.
In der Volkstierheilkunde wurdewerden derdie kriechendejungen, Günselfrischen Blätter fein gehackt oder püriert in das Futter gemischt. Dies soll traditionell beientzündungshemmend, schlechtstoffwechselanregend heilenden Wunden,und bei leichten Durchfallerkrankungen und bei Entzündungen im RachenraumBlasen- oder MagenMagen-Darm eingesetzt.Beschwerden wirken.
Von der Verwendung bei trächtigen Tieren und bei Schilddrüsenunterfunktion wird abgeraten.
Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegebn wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.
