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Frauenmantel


 

NOM. LAT.


FAMILIE


GEBRAUCH


BES. STOFFE


 

WIRKUNG BEIM RÄUCHERN


 

Alchemilla vulgaris

 

Rosaceae

 

Tee, Tinktur, Essenz, Ölauszug, Räucherung

 

Ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe, organische Säuren, Saponine

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Altes Wissen

Das bekannte Frauenmantel Elixier soll nach altem Volksglauben aus den Guttationstropfen gewonnen werden können. Besonders in der Alchemie wurde der Frauenmantel hoch geschätzt – nicht zuletzt wegen des Tropfens, der sich wie durch Zauberhand jeden Morgen in seiner Blattmitte sammelt. Die Alchemisten glaubten, dieser himmlische Tau sei besonders rein und besitze magische Kräfte.

Der Frauenmantel ist eine vielseitig anwendbare Pflanze, welche aber vor allem in der Frauenheilkunde traditionell bei Menstruationsbeschwerden, PMS und Wechseljahresbeschwerden zum Einsatz kommt. Äußerlich angewendet soll er seine hautberuhigende und zusammenziehende Wirkung entfalten. Während der Schwangerschaft sollte Frauenmantel jedoch nicht im ersten Trimester eingenommen werden, da seine Wirkung auf die Gebärmutter anregend sein kann.

Die Hauptanwendungsgebiete in der Volkstierheilkunde (insbesondere bei Pferden) waren bei Magen-Darm-Beschwerden, Haut- und Wundbehandlungen, Hautproblemen wie zBsp. Ekzeme und zur hormonellen Unterstützung bei Stuten.

Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegebn wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.