Echter Thymian
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NOM. LAT. FAMILIE GEBRAUCH BES. STOFFE
WIRKUNG BEIM RÄUCHERN |
Thymus vulgaris
Lamiaceae
Tee, Tinktur, Essenz, Ölauszug, Räucherung
Ätherische Öle, Beta-Sitosterol, Bitterstoffe, Carvacrol, Cumarine, Flavonoide, Gerbstoffe, Saponine, Thymol |
Altes Wissen
Thymian ist eine vielseitige Gewürz- und Heilpflanze. Die aromatischen Blätter sind reich an ätherischem Öl (vor allem Thymol), welches stark antibakteriell und entzündungshemmend wirken soll. Außerdem soll es schleim- und krampflösend auf die Bronchien wirken, daher soll er ein bewährtes Mittel bei Husten, Bronchitis und Erkältungen sein.
Traditionell wurde er auch bei leichten Verdauungsbeschwerden oder nervöser Unruhe eingesetzt, sowie bei gereizter und entzündeter Haut und bei Wunden, als Kompresse oder Auflage.
In hochdosierten Extrakten kann er bei empfindlichen Menschen zu Magenreizungen oder allergischen Reaktionen führen.Schwangere und Stillende sollten vor der Einnahme ärztlichen Rat einholen.
In der Volkstierheilkunde wurde er Pferden bei chronischem Husten und Allergien als getrocknetes Kraut unters Futter gemischt und bei Hunden soll der Thymian eine unterstützende Wirkung auf das Immunsystem und die Verdauung haben. Außerdem wurde er als „Magenkraut“ gelegentlich zur Vorbeugung von Darmparasiten verabreicht.
Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegebn wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.

