Birke
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NOM. LAT. FAMILIE GEBRAUCH BES. STOFFE
WIRKUNG BEIM RÄUCHERN |
Betula pendula
Betulaceae
Tee, Saft, Tinktur, Haarkur
Flavonoide, Betulin, Saponine, Vitamin C
Birkenblätter und -rinde werden gern zu Imbolc verräuchert, da sie der Göttin Brigid gewidmet ist. Jene Göttin, die nach dem langen Winter die Natur auferstehen lässt. Beim Verräuchern wirkt sie belebend, klärend und reinigend. Sie symbolisiert Neubeginn, vertreibt Schwere und hilft uns dabei, neue Lebensenergie zu bündeln und hilft bei mentaler Erschöpfung. |
Altes Wissen
Die Birke wird als magischer Baum und Weltenbaum in etlichen Kulturen verehrt. Das hat gute Gründe.
Nahezu jeder Teil dieses Baumes ist wertvoll. Ein botanisches Wunder ist ihre Rinde. Dank spezieller Harze ist sie extrem wasserabweisend und so geschmeidig, dass man in Lappland früher fast lederartige Gefäße daraus fertigte.
Ihre Blätter eignen sich dank der enthaltenen Saponine für die Wäsche.
Ihr Saft ist wohlschmeckend und erhält den Zuckerersatzstoff Xylitol. Es gibt kaum eine historische medizinische Disziplin, in der die Birke keine Anwendung fand.
Birkenteer und ein Absud aus Birkenrinde wurde früher vielfach zur Pflege von Hautverletzungen und Pilzerkrankungen bei Haus- und Nutztieren verwendet. Die Blätter finden Anwendung zur Unterstützung des Stoffwechsels und bei rheumatischen Beschwerden bei Pferden.
Auf Grund der enthaltenen ätherischen Öle ist es fraglich ob eine Anwendung bei Katzen ratsam ist.
Birkenblättertee soll nicht angewendet werden, wenn man Wasseransammlungen infolge eingeschränkter Herz- und Nierentätigkeit hat.
Auch in der Schwangerschaft und Stillzeit, sollte man eine Anwendung vorab mit dem Arzt besprechen.
Allergische Reaktionen auf Birke sind generell möglich.
Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegebn wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.
