Beinwell
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NOM. LAT. FAMILIE GEBRAUCH BES. STOFFE
WIRKUNG BEIM RÄUCHERN |
Inula helenium
Asteraceae
Tee, Tinktur, Alantwein, Räucherung
Inulin, Bitterstoffe, ätherisches Öl |
Altes Wissen
Die Wächterpflanze
In der alten Gartenbaukunst galt der tief verwurzelte Alant als mächtige „Wächterpflanze“, die das Wachstum giftiger Nachbarn (wie der Tollkirsche) unterdrücken sollte. Ebenso gefragt war sie historisch als Schutzpflanze zum Umhängen oder Einstecken. In der historischen Küche schnitt man die markant herb-bittere Wurzel klein und legte sie mit Blüten und Nelken in Honig ein, um einen kräftigen, aromatischen Saft für die kalte Jahreszeit zu kreieren.
Die gelegentliche Verabreichung von Alanttee soll Pferde und Kühe traditionell widerstandsfähiger machen. Das Pulver der getrockneten Wurzel wird zudem gerne zur starken Appetitanregung unter das Futter gemischt.
Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegebn wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.
