Beifuß
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NOM. LAT. FAMILIE GEBRAUCH BES. STOFFE
WIRKUNG BEIM RÄUCHERN |
Artemisia vulgaris
Asteraceae
Tee, Tinktur, Öl, Gewürz, Räucherwerk
Flavonoide, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Vitamin A,B&C
Beifuß ist ein mächtiger Reiniger und Schützer. Er kann nicht nur Räume und Auren, sondern auch Gegenstände von altem Ballast befreien. Er baut einen Schutzschild gegen alles Negative auf und hilft uns dabei Abschied zu nehmen. Als Abend-Räucherung soll er den Schlaf vertiefen und das Erinnern an Träume sowie Klarträumen erleichtern. Der Beifuß öffnet die Sinne und wird traditionell für Ahnen - und Meditationsräucherungen verwendet.
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Altes Wissen
“Bist du schlecht zu Fuß, nehme Beifuß!”
Aber man sagt ihm viel mehr nach, er soll außerdem appetitanregend und verdauungsfördernd wirken, bei Magen-Darm-Störungen helfen, bei Mundgeruch, Hämorriden, allen Arten von Steinen, Blasenleiden, Wechselbeschwerden, Leberproblemen, Übelkeit, Kopfweh und Epilepsie Abhilfe verschaffen. Man sagt Beifuß auch nach, das Selbstvertrauen zu stärken.
Zur Sonnwendfeier wurde das Kraut früher um den Bauch gegurtet, da es der Überlieferung nach die Fruchtbarkeit steigert. Nach dem Fest wurde der Gürtel ins Feuer geworfen, so sollte der Beifuß alles negative vertreiben und ein Jahr lang Gesundheit bringen.
Nach der Geburt kann er bei einer guten Rückbildung der Gebärmutter helfen.
Nicht einsetzen während der Schwangerschaft, da der Beifuß Wehen einleiten kann.
Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegebn wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.
