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Beifuß


 

NOM. LAT.


FAMILIE


GEBRAUCH


BES. STOFFE


 

 

 

WIRKUNG BEIM RÄUCHERN


 

Artemisia vulgaris

 

Asteraceae

 

Tee, Tinktur, Öl, Gewürz, Räucherwerk

 

Flavonoide, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Vitamin A,B&C

Artemisia_vulgaris_Beifusz.jpg

Altes Wissen

“Bist du schlecht zu Fuß, nehme Beifuß!”

Aber man sagt ihm viel mehr nach, er soll außerdem appetitanregend und verdauungsfördernd wirken, bei Magen-Darm-Störungen helfen, bei Mundgeruch, Hämorriden, allen Arten von Steinen, Blasenleiden, Wechselbeschwerden, Leberproblemen, Übelkeit, Kopfweh und Epilepsie Abhilfe verschaffen. Man sagt Beifuß auch nach, das Selbstvertrauen zu stärken.


 Zur Sonnwendfeier wurde das Kraut früher um den Bauch gegurtet, da es der Überlieferung nach die Fruchtbarkeit steigert. Nach dem Fest wurde der Gürtel ins Feuer geworfen, so sollte der Beifuß alles negative vertreiben und ein Jahr lang Gesundheit                     bringen.

Nach der Geburt kann er bei einer guten Rückbildung der Gebärmutter helfen.

Nicht einsetzen während der Schwangerschaft, da der Beifuß Wehen einleiten kann.

Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegebn wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.