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Bärlauch


 

NOM. LAT.


FAMILIE


GEBRAUCH


BES. STOFFE


 

 

 

WIRKUNG BEIM RÄUCHERN


 

Allium arsinum

 

Amaryllidaceae

 

Tee, Tinktur, Essenz, Ölauszug, Räucherung

 

Ätherische Öle, Allicin, Mangan, Phosphor, Schleimstoffe, Selen, Senfölglykoside, Vitamin C

 

 

 

Das Verräuchern von Bärlauch ist ein traditionelles Frühlingsritual. Der Rauch dient der energetischen Reinigung und des Schutzes, da er negative Energien vertreiben und neue Kraft, Mut und Tatendrang schenken soll.

Allium_ursinum_Baerlauch.jpg

Altes Wissen

Der bekannte Ethnobotaniker und Kulturanthropologe Wolf-Dieter Storl schätzt den Bärlauch als eine der kraftvollsten Frühlingspflanzen. Er betrachtet das Wildkraut, dem auch in alten germanischen Mythen „Bärenkräfte“ zugeschrieben werden, als hervorragendes Mittel, um nach dem Winter den Körper zu reinigen und neue Lebenskraft zu wecken.

Pflanzen, die den Bären im Namen tragen, galten in alten Kulturen als heilig und kräftigend. Wer im Frühling Bärlauch aß, glaubte so, Bärenkräfte und Stärke aufzunehmen. Deshalb ist er auch heute noch Bestandteil der traditionellen Neun-Kräuter-Suppe.

Wie auch die moderne Phytotherapie bestätigt, kann Bärlauch blutreinigend, antibakteriell und entgiftend wirken und soll ideal zur Unterstützung von Leber und Darm sein. Er enthält viel Vitamin C, weswegen er traditionell gegen Frühjahrsmüdigkeit eingesetzt wird.

 Bärlauch kann auch bei unreiner Haut, Ekzemen, bei kleinen Wunden und bei Hautproblemen wie trockener, geröteter und entzündeter Haut helfen.

An dieser Stelle muss aber eindringlich vor unachtsamen Sammeln gewarnt werden. Seine Blätter können leicht mit giftigen Doppelgängern wie die der Herbstzeitlosen oder dem Maiglöckchen verwechselt werden.

Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegebn wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.