Baldrian
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NOM. LAT. FAMILIE GEBRAUCH
BES. STOFFE
WIRKUNG BEIM RÄUCHERN |
Valeriana officinalis
Caprifoliaceae
Tee, Tinktur, Essenz, Räucherung, homöopathisches Mittel, Wein
ätherische Öle, unter anderem Monoterpene & Sesquiterpene, Alkaloide, Valeriansäure, Arnikaflavon, Bitterstoffe, Gerbstoffe
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Altes Wissen
Bei den Germanen stand der Baldrian, als Baldurs Pflanze, im Ruf, ein Allheilmittel zu sein. Diese Vorstellung wurde im Mittelalter von den meisten Völkern übernommen, in deren Ländern der Baldrian heimisch war.
Die Baldrianwurzel wurde auch im Lorscher Arzneibuch (ca. 800 n. Chr.) als Heilpflanze gelobt. Er ist außerdem Bestandteil vieler Rituale zum Schutz gegen böse Geister oder Hexen.
Bis heute gilt er als beruhigend, entspannend, konzentrationsfördernd, krampflösend, schlaffördernd, nervenstärkend, schmerzstillend, blutdrucksenkend, augenstärkend und blähungswidrig.
Katzen, aber auch Ratten fühlen sich davon sehr angezogen.
Baldrianwurzel wird gegen Magen-Darmkoliken und Meteroismus, sowie gegen innere Unruhe und Angstzustände beim Tier in Form von Aufgüssen verwendet. Eine Anwendung bei Katzen zur Beruhigung ist nicht angebracht, da Baldrian auf Katzen stimulierend wirkt.
Nicht anwenden bei gleichzeitiger Einnahmen anderer Beruhigungs- oder Schlafmittel. In sehr hohen Dosen kann Baldrian eine Hemmung der Herztätigkeit hervorrufen.
Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegebn wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.
