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Apfelminze


 

NOM. LAT.


FAMILIE


GEBRAUCH


BES. STOFFE


 

 

 

WIRKUNG BEIM RÄUCHERN


 

Mentha suaveolens

 

Lamiaceae

 

Tee, Tinktur, Essenz, Ölauszug, Räucherung

 

Ätherische Öle, Flavonoide, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Vitamine und Mineralstoffe

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Altes Wissen

Die Apfelminze, auch rundblättrige Minze genannt, zeichnet sich durch ihren vergleichsweise milden Geschmack und Duft aus. Dies liegt vor allem daran, dass sie - anders als die Pfefferminze - nur sehr wenig Menthol enthält, dafür aber andere aromatische und bioaktive Substanzen die für ihre Wirkung verantwortlich sind. Bei der Apfelminze dominieren andere Verbindungen wie Cineol und Menthon, die das milde, apfelähnliche Aroma prägen. Die Flavonoide sollen als starke Antioxidantien wirken, die im Körper freie Radikale abfangen. Die Gerbstoffe sollen zusammenziehende und und entzündungshemmende Wirkungen besitzen, was unter anderem sehr wohltuend bei Magen-Darm-Beschwerden sein kann.

Die Bitterstoffe sollen die Verdauung fördern, den Appetit anregen und die Gallenfunktion unterstützen. Die Blätter liefern zudem wertvolle Vitamine sowie Mineralstoffe wie Eisen, Kalium und Kalzium. Dank dieser Zusammensetzung soll die Apfelminze traditionell krampflösend, beruhigend (vor allem auf den Magen-Darm-Trakt) und leicht keimtötend wirken. Aufgrund des geringen Menthols ist sie besonders magenschonend und auch für Kinder gut als Tee zu trinken. Als Umschlag oder Kompresse wurde sie schon von unseren Vorfahren äußerlich angewendet, weil sie kühlend und schmerzlindernd wirken soll.


Aufgrund der hohen Verträglichkeit ist Apfelminze ein beliebtes Mittel bei Pferden und Hunden (Verdauungsbeschwerden) oder auch bei Kaninchen (bei Bauchschmerzen).

Unsere Angaben beziehen sich auf traditionelles Wissen, welches über Jahrhunderte zusammengetragen und weitergegebn wurde. Sie ersetzen aber keinen Arzt oder Apotheker. Bei Beschwerden oder Zweifel an der Verträglichkeit bestimmter Pflanzen, konsultiere bitte immer vorab einen Arzt.